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| Kehrt Crytek Deutschland den Rücken? |
Wenn es um das Verbot von sogenannten "Killerspiele" geht, dann ist Deutschland immer ganz vorne mit dabei. Die Politiker fordern immer wieder ein Herstellungsverbot von Gewaltspielen in Deutschland. Die Entwickler des Spielestudios Crytek haben sich ein Namen gemacht durch Spiele wie Far Cry, Hellgate: London und Crysis. Auf der englischsprachigen Internetseite Metacritic erzielte Crysis immerhin 91 von 100 möglichen Punkten und war 2007 einer der ersten „großen“ DirectX-10-Titel, der nicht von einem direkt mit Microsoft assoziierten Studio stammte. Crytek sind wohl damit in Deutschland die mit Erfolgreichste deutschen Entwickler und haben jetzt in einem Interview Stellung zu der Killerspieldebatte genommen.
Cevat Yerli sagte gegenüber pcgames.de: "Ein Verbot von Action-Spielen in Deutschland ist besorgniserregend, weil das bedeutet, dass wir als Spieleentwickler hier nicht arbeiten können. Wenn die Kreativschaffenden in Deutschland sich nicht an einem der bedeutendsten und zukunftsträchtigsten Kulturmedien beteiligen können, heißt das nichts anderes, als dass wir gezwungen sind, ins Ausland abzuwandern." Yerli legt nach: "Es besteht die Gefahr, dass die deutschen Talente wegen der aktuellen politischen Diskussion ihres gebührenden Platzes in der internationalen Spieleentwicklerlandschaft beraubt werden. Gleichzeitig würden den deutschen Konsumenten Werke der Unterhaltungskultur vorenthalten, die überall in der Welt als unbedenklich und unterhaltsam angesehen werden."
Quelle: Trainer-Paradies.de
Schakal am
Sa Aug 08, 2009 6:34 pm |
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